Donnerstag, 11. November 2010

Leib Christi und Opfergabe, nicht heiliges Brot


Stanislaus schreibt über das Schlußgebet zum Gedenktag des Heiligen Martin, in der der Leib Christi als "heiliges Brot" bezeichnet wird. Also manchmal frage ich mich auch, zu was diese Umschreiberei von liturgischen Texten gut sein soll? Zum Vergleich, früher wurde gebetet:

O Gott, Du siehst, daß wir aus eigener Kraft nicht bestehen können;
so verleihe denn in deiner Huld,
daß die Fürsprache deines heiligen Bekenners und Bischofs Martinus
uns gegen alles Widrige schirme.
(Tagesgebet[1] im Schott von 1952)

Wir bitten dich, Herr unser Gott,
gib daß die Opfergaben, die zum Feste deiner Heiligen[2]
dir geweiht wurden,
auf deren Fürbitte uns Heil bringen.
(Schlußgebet, ebd.)

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[1] Das Tagesgebet greift in schöner Weise das Bild des geteilten Mantels auf
[2] es wurde am 11.11. auch noch des Martyrers Mennas gedacht. Wo ist der eigentlich hingekommen?

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