Mittwoch, 29. September 2010

Ein Leben, das ähnlich ist dem der Engel…


Im Weihegebet der Kirche heißt es über die geweihten Jungfrauen:

Denen, die noch der Vergänglichkeit unterworfen sind, gewährst du Anteil an einem Leben, das ähnlich ist dem der Engel. –

Den Engeln begegne ich im täglichen Gebetsleben mehrmals: beim Angelusgebet, das mit den Worten beginnt: Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft…, im ersten Hochgebet, wenn es heißt, Dein heiliger Engel trage diese Opfergabe auf deinen himmlischen Altar vor deine göttliche Herrlichkeit…, manchmal auch im Te Deum oder zum Schluß der Komplet:
Herr und Gott, kehre ein in dieses Haus
und halte alle Nachstellungen des Bösen von ihm fern.
Deine heiligen Engel mögen darin wohnen und uns im Frieden bewahren.
Und dein Segen sei über uns allezeit.
Mindestens einmal am Tag aber versetze ich mich leibhaft in die Gegenwart der Engel, nämlich, wenn wir im Hochgebet das Sanctus singen. Von den Engeln im Himmel heißt es, daß sie in der Anschauung Gottes nichts anderes tun, als immerfort auszurufen:
Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heere.
Von seiner Herrlichkeit ist die ganze Erde erfüllt.
In diesen Chor hier auf Erden schon einstimmen zu können und womöglich die Ewigkeit so zu verbringen, ist eine unglaublich schöne Vorstellung.

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