Dienstag, 3. August 2010

„Katholischer Volksglaube…“


Bisher dachte ich in meiner Eigenschaft als Konvertitin (und Bekloppte?*), beim katholischen Volksglauben handle es sich um so Sachen wie das Aufbewahren der Palmzweige, das Sammeln von Kräuterbuschen vor Mariä Himmelfahrt oder das Backen von Agathabrot – Brauchtum halt.

Wenn ihr mal wissen wollt, was die Süddeutsche unter „katholischem Volksglauben“ versteht, bitte sehr, hier entlang. Katholischer Volksglaube ist demzufolge, wenn ich das richtig verstehe, ein gewisses Einerlei ob der Papst nun ein Papst oder eine Mäpstin Päpstin ist. Aha.

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*Aber nein! Bekloppt sind immer die anderen…

Kommentare:

Florian hat gesagt…

Wenn schon, dann müsste diejenige Mamst heißen! :D

Im Ernst: Ich könnt grad heulen. Drei Seiten dümmstes Geschwätz von vollkommen durchsäkularisierten Zufallskatholiken [so nach dem Motto "Wenn wir evangelisch getauft worden wären, wären wir halt Protestanten..."] und kein einziges Wort von Jesus Christus, kein einziges. Setzen, sechs, das war Bullshit!

Wie vollkommen ignorant muss man eigentlich sein, fast zehn Jahre lang "sonntags in die Kirche zu gehen" und keinen blassen Schimmer von gar nichts zu haben? Von gar nichts!

Ist das Dummheit oder Boshaftigkeit? Antworten bitte!

Echt! Ich kann mir das nicht erklären!

Super Gemeinschaft, gemeinsam Spaß haben, Gottesdienst als Zeit für MICH... Was ist los in unserer Kirche?

Braut des Lammes hat gesagt…

Manchmal frage ich mich, ob die Zeitungen sich solche Interviews eigentlich nicht komplett ausdenken? Sowas kann doch eigentlich nicht wirklich wahr sein. Wiederum werden natürlich auch durch die dümmlichen Fragen dorthin geführt, wohin sie sie sollen.

Tiberius hat gesagt…

Ich muß zugeben, in seinem Alter habe auch ich die Existenz Gottes nur im Bereich des Möglichen veortet. Es wäre mir jedoch nie eingefallen, nach diesem großzügigen Zugeständnis an Gott auch noch Ministrant werden zu wollen.

Es ist mir vollkommen schleierhaft, was einen Ministranten über zehn Jahre jeden Sonntag in die Kirche treibt, wenn es nicht die Freude ist, an Gottes Altar treten zu dürfen. Man könnte auch sagen: Introibo ad altare Dei, ad Deum qui laetificat juventutem meam.

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