Dienstag, 22. Juni 2010

Hll. Thomas Morus und John Fisher

Thomas More, † 6. Juli 1535 in London 
John Fisher, † 22. Juni 1535 in London)
Laßt euch durch die Feuersglut, die zu eurer Prüfung über euch gekommen ist, nicht verwirren, als ob euch etwas Ungewöhnliches zustoße. Stattdessen freut euch, daß ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln. Wenn ihr wegen des Namens Christi beschimpft werdet, seid ihr selig zu preisen; denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch. Wenn einer von euch leiden muß, soll es nicht deswegen sein, weil er ein Mörder oder ein Dieb ist, weil er Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt. Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schämen, sondern Gott verherrlichen, indem er sich zu diesem Namen bekennt.  Denn jetzt ist die Zeit, in der das Gericht beim Haus Gottes beginnt; wenn es aber bei uns anfängt, wie wird dann das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen? Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird man dann die Frevler und Sünder finden? Darum sollen alle, die nach dem Willen Gottes leiden müssen, Gutes tun und dadurch ihr Leben dem treuen Schöpfer anbefehlen. (1 Petr 4, 12-19)
In der ersten Lesung zum Fest der Tagesheiligen hll. Thomas More und John Fisher wendet sich Petrus durch die Zeiten hinweg an auch uns.

Die Lebensgeschichte und den Gewissenskonflikt Thomas Mores, dessentwegen er sein Leben gab, behandelt der Film Ein Mann zu jeder Jahreszeit von Fred Zinnemann, mit dem unvergleichlichen Paul Scofield als Thomas Morus.

Für den heiligen Thomas Morus dienen alle unsere Prüfungen und Heimsuchungen dem hauptsächlichen Zweck, nach dem Trost Gottes zu verlangen, uns von unseren vergangenen Fehlern zu reinigen und vor künftigen zu bewahren, die Zeit im Fegefeuer zu verkürzen und die himmlische Belohnung zu vergrößern:
Wer über diese Wahrheiten nachdenkt und sie in seinem Geiste behält, wird mit Geduld den Preis der Prüfung abwägen, er wird den Preis für groß halten und sich bald für privilegiert halten, seine Freude wird sein Leid erheblich mildern und ihn davon abhalten, anderswo nach eitlem Trost zu suchen. (Dialog zum Trost in der Heimsuchung)

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