Mittwoch, 23. Juni 2010

Geburt des hl. Johannes des Täufers


Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. (Joh 1,6-9)

Am 24. Juni, sechs Monate vor der Geburt Christi, feiert die Kirche die Geburt des heiligen Johannes des Täufers, des Rufers in der Wüste, der als Vorläufer Christi gilt, da er auf sein Kommen hinwies. Die christliche Ikonographie stellt ihn daher zuweilen dar, wie er mit einem übergroßen Finger auf das Lamm Gottes zeigt. Als einziger der Propheten schaute er den Erlöser, so besingt ihn die Kirche in der Präfation des Hochfests.

Das alles zu sehen, ist sogar das Verlangen der Engel, sagt der Apostel über das Kommen des Christus in der zweiten Lesung des Vorabends, und am Fest der Geburt des hl. Johannes selbst: Als Johannes aber seinen Lauf vollendet hatte, sagte er: Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber seht, nach mir kommt einer, dem die Sandalen von den Füßen zu lösen ich nicht wert bin. Brüder, ihr Söhne aus Abrahams Geschlecht und ihr Gottesfürchtigen! Uns wurde das Wort dieses Heils gesandt.

Neben der Gottesmutter ist Johannes der Täufer der einzige Heilige, dessen Geburtsfest die Kirche feiert, zugleich ist das Fest ein so hohes. daß es eine Vigil hat und eigene Texte für den Vorabend.

Die Feststellung des Heiligen: Er muß wachsen, ich aber muß weniger werden ist eigentlich etwas, daß sich jeder Christ für sein inneres Leben vornehmen sollte.
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, allmächtiger Vater, zu danken und am Fest des heiligen Johannes das Werk deiner Gnade zu rühmen. Du hast ihn geehrt vor allen, die je eine Frau geboren hat, schon im Mutterschoß erfuhr er das kommende Heil, seine Geburt erfüllte viele mit Freude. Als einziger der Propheten schaute er den Erlöser und zeigte hin auf das Lamm, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Im Jordan taufte er Christus, der seiner Kirche die Taufe geschenkt hat, so wurde das Wasser zum Quell des ewigen Lebens. Bis an sein Ende gab Johannes Zeugnis für das Licht und besiegelte mit dem Blut seine Treue. (Präfation zum Fest der Geburt des hl. Johannes des Täufers)

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