Donnerstag, 20. Mai 2010

Der Himmel über Berlin…


…sieht von hier aus irgendwie besonders gut aus. Seit fast zwei Wochen ist das Tempelhofer Flugfeld – oder wie er anscheinend heißen soll – der Tempelhofer Park tagsüber geöffnet. Als ich am Montag nach der Eröffnung mit der S-Bahn dran vorbeifuhr, verspürte ich erstmals einen Hauch von Central Park – da drehte ein einsamer Jogger am Zaun entlang seine Runde (wieso muß ich dabei immer an Dustin Hoffman als Marathonmann denken?)



Hat man erst einmal einen der Eingänge gefunden[1] offenbart sich: was in der Draufsicht schön übersichtlich aussieht, ist in Wirklichkeit natürlich riesig. So bin ich beim ersten Besuch ca. drei Stunden in flottem Tempo herumgewandert, bis ich mich wunderte, warum ich jetzt doch etwas kaputt war. Es blühen schöne Wiesenblumen, und in einigen Teilen des Feldes brüten geschützte Vogelarten, etwa die Feldlerche (Nomen est omen).

Das Tempelhofer Flugfeld ist im Mai bis 21:30 Uhr offen, von Juli bis September bis 22:30 Uhr.

[1] Gar nicht so einfach, wenn man es, wie ich und die meisten, vom Hauptgebäude aus probiert. Man wandert bis ca. Ostchina, bis sich die Hinweise auf einen der Eingänge verdichten (den roten Pfeilen am Zaun folgen). Am besten probiert man es in der Oderstraße.

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