Donnerstag, 13. Mai 2010

Christi Himmelfahrt


Das Fest Christi Himmelfahrt feiern wir am 40. Tag der Osterzeit.

Nachdem der auferstandene Christus seinen Jüngern vierzig Tage hindurch immer wieder erschienen war, wurde er in den Himmel aufgenommen. Die Himmelfahrt Christi steht am Ende dieser Erscheinungen Jesu. Sie ist die endgültige Erhebung seiner menschlichen Natur zur himmlischen Herrlichkeit in die Gegenwart Gottes. Dieses Glaubensgeheimnis bekennen wir sowohl im nicänischen als auch im apostolischen Glaubensbekenntnis.
Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt.

Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke.

Er hat sie an Christus erwiesen, den er von den Toten auferweckt und im Himmel auf den Platz zu seiner Rechten erhoben hat, hoch über alle Fürsten und Gewalten, Mächte und Herrschaften und über jeden Namen, der nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen genannt wird.

Alles hat er ihm zu Füßen gelegt und ihn, der als Haupt alles überragt, über die Kirche gesetzt. Sie ist sein Leib und wird von ihm erfüllt, der das All ganz und gar beherrscht. (Eph 1, 17-23)

Allmächtiger, ewiger Gott,
erfülle uns mit Freude und Dankbarkeit,
denn in der Himmelfahrt deines Sohnes
hast du den Menschen erhöht.
Schenke uns das feste Vertrauen,
daß auch wir zu der Herrlichkeit gerufen sind,
in die Christus uns vorausgegangen ist,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. (Tagesgebet)

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