Mittwoch, 21. April 2010

zum Fest der Hl. Bernadette am 16. April

Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. (Mt 11,25)

Ein Gedanke, der mich am Fest der heiligen Bernadette den ganzen Tag nicht verlassen hat: die heilige Bernadette wurde nicht wegen ihrer Visionen heiliggesprochen (sie selbst bezeichnete die Geschaute bis ans Lebensende einfach als „die Dame“), sondern wegen der schlichten Demut und des gläubigen Vertrauens, mit dem sie ihr ganzes Leben annahm.

Ihr Vermächtnis lebt weiter, und Millionen von Pilgern kommen jedes Jahr nach Lourdes, um den Ort der Erscheinungen zu sehen. Wenn man das Leben der Heiligen betrachtet, erscheint es nicht überraschend, daß sie ausersehen wurde – schlichte Liebe zu Gott und Hingabe, Glaube, Demut, die Bereitschaft für andere Opfer zu bringen und zu leiden, machen aus Bernadette ein Musterbild christlicher Tugenden.

Als sie erkrankte, machte sie ihre Krankheit zu ihrer Arbeit und nannte das Krankenbett, in dem sie mehrere Jahre verbrachte, ihre „weiße Kapelle“. Fragte man sie, was sie tue, antwortete sie: „Ich mache mit meiner Arbeit weiter!“ – „Welche Arbeit?“ – „Krank sein!“

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