Freitag, 2. April 2010

Karfreitag – Feier vom Leiden und Sterben Christi

Wenn wir nun das Kreuz enthüllen und verehren – als Zeichen der Dankbarkeit für das Leben und Sterben Jesu, werden im Antlitz Jesu auch viele Gesichter neu lebendig. Die Gesichter aller Leidenden, es sind auch viele Kindergesichter darunter, Gesichter von Menschen, die eine Hoffnung hatten und betrogen wurden um diese Hoffnung.

Vielleicht haben wir uns an das Elend dieser Welt gewöhnt, vielleicht haben wir nur keine Worte, es zu benennen. Um es angemessen auszusprechen. Keinen Mut zur Anklage.

Der Karfreitag möchte diese stumme Klage in Worte fassen und er möchte sie vor Gott bringen, also die Klagen und die Bitten vermischen, ja die Klagen in Bitten verwandeln. Wenn wir dann die Fürbitten sprechen – in diesem Jahr ist es eine Bitte mehr – versuchen wir all die Menschen mit vor Gott zu bringen, die reden möchten, aber es nicht können. (Pfr. Christoph Karlson in seiner Karfreitagspredigt 2010)

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