Freitag, 16. April 2010

Hl. Bernadette Soubirous

Am 11. Februar 1858 sammelten drei Mädchen Feuerholz nahe an dem Bach Gave in Südfrankreich, als eine von ihnen eine schöne junge Frau in einer Felsennische am Berghang stehen sah. Diese junge Frau, die Rosen an den Füßen trug, forderte die junge Bernadette Soubirous in der Folge auf, fünfzehn Tage nacheinander wiederzukommen.

Das Foto zeigt Bernadette Jahre nach den Erscheinungen an der Grotte, als sie im Begriff stand, in das Kloster der Schwestern von Sainte Gildarde einzutreten, wo sie endlich ein weitgehend vor den Augen der Öffentlichkeit verborgenes Leben führen konnte. Sie arbeitete in der Küche und Sakristei des Klosters, stickte Paramente und pflegte Kranke, bis sie diesen Dienst nicht mehr verrichten konnte, weil sie selbst schwer krank war.

Im Alter von nur 35 Jahren, schwer an Knochentuberkulose erkrankt, die ihr qualvolle Schmerzen bereitete, schöpfte sie in der „dunklen Nacht“ der Anfechtung all ihre Kraft aus dem Kreuz Christi und dessen ausgebreiteten Armen. Am 16. April 1879, unmittelbar vor dem heiligen Triduum des Jahres, gab sie auf der Krankenstation Sainte-Croix ihre Seele Gott zurück, unserem Vater, der für uns eine unendliche Zärtlichkeit hat.

Papst Benedikt bezeichnete Bernadette bei seinem Besuch in Lourdes 2008 als ein Licht der Hoffnung, das bei der Begegnung mit ihm die Kraft hat, ein Leben zu verändern.

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