Montag, 15. März 2010

Pretty in pink


Eine kleine Nachlese zum Sonntag Laetare (nachdem ich anderswo gesehen habe, daß man die Heilige Messe am vierten Fastensonntag auch sans Blumen, sans Orgelnachspiel, sans rosa Paramente und auch sans irgendeiner freudigen Regung feiern kann, kam ich mir gleich doppelt privilegiert vor):

Pretty in pink war gestern der B-Plot in unserer Akademiemesse — das (geborgte) rosa Kelchvelum biß sich zwar deutlich mit dem Meßgewand, so daß wir es schließlich nicht verwendet haben. (Der ausgemachte Ästhet, dessentwillen wir es nicht genommen haben, hätte sich im übrigen nicht daran gestört.) – Wie allerdings überhaupt jemand zwei rosa Kelchvela haben kann, wird mir wohl schleierhaft bleiben, aber immerhin handelte diejenige wirklich christlich: Denn wer zwei Kelchvela hat, soll dem eines geben, der keines hat….

Der für Laetare erlaubte Blumenschmuck wiederum hatte durch eine glückliche Fügung oder ein sehr gutes Auge der Küsterin größtenteils genau den Farbton der Kasel und war überhaupt sehr schön. Tüpfelchen auf dem i war das rosa Haarband der Meßdienerin. :P

Von dem Vorschlag eines Bloggers, dem Priester das folgende Kompliment zu machen:

"I'm glad to see a priest manly enough to wear rose vestments on Laetare Sunday."

habe ich lieber abgesehen (wer weiß, wie das angekommen wäre…).

und auch die andere Idee, kleinen Mädchen vorher zu stecken, sie müßten Laetare zur Messe kommen, der Priester wäre in ganz in barbie-rosa, ließ sich mangels kleiner katholischer Mädchen in der engeren Bekanntschaft nicht umsetzen. Immerhin gibt es in der Akdademiegemeinde kleine Mädchen, die haben sich wahrscheinlich gefreut.

Fazit der Predigt:
Gott vergißt unsere Sünden vor Freude! Uns daran zu erinnern, ist der Laetare-Sonntag ideal! Nutzen wir die kurze Zeit, die noch bleibt bis Ostern, um Gott und uns eine Freude zu machen!

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