Mittwoch, 27. Januar 2010

Eis und Kälte – preiset den Herrn!


Er spendet Schnee wie Wolle, *
streut den Reif aus wie Asche.
Eis wirft er herab in Brocken, *
vor seiner Kälte erstarren die Wasser.
Er sendet sein Wort aus, und sie schmelzen, *
er läßt den Wind wehen, dann rieseln die Wasser.

Ein Bild aus dem winterlichen Berlin (die St. Michaelkirche in Ostberlin).

Mittlerweile bin mit der winterlichen Vermummung gegen die Kälte bei zwei Wollpullovern übereinander, einer wollenen Jacke, einem Schal, einem Wolltuch und der Kapuze darüber angelangt. Wenn ich dazu einen Rock und vielleicht noch einen Einkaufskorb trage, sehe ich aus wie Rotkäppchen in Trauer. Jedenfalls gefällt mir das Wetter, ich hab lieber große Kälte als große Hitze. Bei einem Spaziergang im Schnee ist mir allerdings neulich ein gutes Paar Schuhe abhandengekommen, wie, ist nicht wirklich erklärlich. Also, wenn jemand in Mitte ein Paar herrenlose schwarze Camperschuhe findet – es sind meine Ministrantenschuhe…

Kommentare:

Amica hat gesagt…

"wie, ist nicht wirklich erklärlich"

Schade ... Auf die Geschichte wär ich wirklich gespannt.

Braut des Lammes hat gesagt…

Na ja, ich zog mit einer Mitschwester in spe und einem Kleidersack - der auch die Schuhe enthielt – zu einem abendlichen Spaziergang hinaus ins verschneite Berlin. Am nächsten Morgen zur Kirchgangszeit stellte sich heraus, daß die Schuhe weg waren. Entweder sind die aus dem Sack gefallen (wenig wahrscheinlich, der Reißverschluß funktionierte) oder es hat jemand in einem unbemerkten Moment in der U-Bahn "zugegriffen". Schade, die Schuhe hab ich wirklich geliebt.

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Danke für das Bild von St. Michael! Bei einem Berlin-Besuch wohnte ich in der Waldemarstraße und lernte das kriegsmalträtierte Gotteshaus bei einer Sonntagsmesse kennen ... schön, mal wieder einen aktuellen Eindruck erhaschen zu können ...

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