Donnerstag, 3. Dezember 2009

Hl. Barbara – Jungfrau, Märtyrin

Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?
Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht.
Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.
Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert?
In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat.
Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat.
Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten
der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Von all den Überlieferungen um die Heilige Barbara finde ich die am anrührendsten, in der bei ihrem Martyrium ein Engel erscheint und sie in ein schneweißes Gewand hüllt.

Zum morgigen Barbaratag nicht vergessen: Barbarazweige schneiden (es hat heuer schon gefroren, also klappt es)! Nach altem Brauch, dem im Süden übrigens auch die Pietisten frönen, schneidet man am Barbaratag Zweige von Obstbäumen oder auch Sträuchern wie Forsythien und stellt sie ins Wasser. Zum Heiligen Abend blühen sie dann.

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