Dienstag, 20. Oktober 2009

19. Oktober – Hll. Märtyrer Nordamerikas


Wohin wir auch kommen, immer tragen wir das Todesleiden Jesu an unserem Leib, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib sichtbar wird. Denn immer werden wir, obgleich wir leben, um Jesu willen dem Tod ausgeliefert, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbar wird.
So erweist an uns der Tod, an euch aber das Leben seine Macht.

Doch haben wir den gleichen Geist des Glaubens, von dem es in der Schrift heißt: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet. Auch wir glauben, und darum reden wir. (2. Kor 4, 10-13)

Jean de Brébeuf wurde 1593 in der Normandie geboren und wirkte ab 1625 Missionar in Kanada unter den Huronen, wo er die erste Missionsstation der Jesuiten aufbaute. Für die Sprache der Huronen verfaßte er ein Wörterbuch, eine Grammatik und einen Katechismus, da er den Indianern das Wort Gottes in ihrer eigenen Sprache bringen wollte. In den Jahren 1642-49 erlitten sieben Jesuitenmissionare nach unvorstellbaren Anstrengungen und Leiden das Martyrium. 1649 überfielen Irokesen die Missionsstation der Huronen und nahmen Jean de Brebeuf gefangen. Es wird von ihm berichtet, daß er den Scheiterhaufen küßte, den er besteigen mußte. Isaak Jogues wurde am 18. Oktober 1646 von den Mohawk erschlagen.

Mit den Priestern Jean de Brébeuf und Isaak Jogues wurden 1931 fünf weitere Märtyrer des Missionsgebietes der Montagnais, Huronen und Irokesen heiliggesprochen. Das Gemälde von Jefferys zeigt das Eintreffen der ersten Jesuiten in Kanada 1625.

Das Schicksal der nordamerikanischen Märtyrer behandelt der Spielfilm Black Robe – am Fluß der Irokesen (1991, nach dem Roman Schwarzrock von Brian Moore aus dem Jahre 1985).

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