Donnerstag, 1. Oktober 2009

1. Oktober – Hl. Therese von Lisieux

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodaß die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
(Mt. 13,31-32)


Thereses kleiner Weg, von ihr selbst zusammengefaßt:

"Die Heiligkeit besteht nicht in diesen oder jenen Übungen und Leistungen; sie besteht in einer Bereitschaft des Herzens, die uns klein und demütig werden läßt in den Armen Gottes, wissend um unsere Schwäche und bis zur Verwegenheit vertrauend auf seine Vatergüte.“

  • Mich selber größer zu machen ist unmöglich! Ich muß mich ertragen wie ich bin.
  • Es ist gar nicht nötig, durch mein eigenes Bemühen wachsen zu wollen.
  • Jesus verlangt von mir keine großen Taten, sondern nur Hingabe und Dankbarkeit.
  • Ich habe kein anderes Mittel, um Gott meine Liebe zu beweisen, als aus Liebe zu ihm auch die allerkleinsten Dinge zu tun.
  • Ich lasse mich wegen meiner Fehler nicht entmutigen.

Die Kirche hat sie zur Kirchenlehrerin erhoben und nennt sie Lehrerin der Liebe (Doctor amoris). Ihre Sendung im Karmel sah sie darin, "Seelen zu retten und für die Priester zu beten."

Vier Monate vor ihrem Tode sagte die Heilige über ihr Leben: "Ich bereue es nicht, mich der Liebe ausgeliefert zu haben." Thereses letzte Worte in ihrer Sterbestunde: "Mein Gott, ich liebe Dich!"

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