Dienstag, 15. September 2009

Kreuzerhöhung – einmal anders

Der Dompropst ist toll. Er erscheint, wie er ist und ist, wie er erscheint. Seine Predigten erinnern mich – neben dem theologischen Gehalt – zuweilen an eine Kreuzung aus Die Sendung mit der Maus und Es war einmal…. Zu gern möchte man sich manches Mal vorher etwas wünschen: "Erzähl uns nochmal die Geschichte mit dem Salzmännlein – oder mit der Palme, die ein Stein drückt!"

Zum gestrigen Fest der Kreuzerhöhung gab es eine neue Geschichte: der Kardinal feierte einen Gottesdienst mit fremdsprachlichen Priestern und hatte sein Brustkreuz vergessen. Er borgte sich ein kleines, bescheidenes von einem Priester aus dem Kongo, den diese Geste tief bewegte. (Man merkt schon, ich kann das nicht so schön erzählen wie der Dompropst).

Kommentare:

Theresia Benedicta hat gesagt…

Ja, das ist wirklich etwas tollen, wenn Priester so erzählen können, dass man sich wünscht, die Predigt würde ewig gehen :-) :-)

Amica hat gesagt…

Ich mag den Dompropst auch sehr. Der hat sowas Menschliches ... (Eigentlich schlimm, wenn man das extra sagen muss.)

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