Sonntag, 13. September 2009

Christussymbole (3)



Wie der Pelikan sich in der Mythologie die Brust aufreißt, um mit seinem Blut seine Jungen zu füttern und dabei sein Leben hingibt, so gibt Christus sein Blut für das Heil der Menschen.

Kann ich nicht wie Thomas schaun die Wunden rot,
bet ich dennoch gläubig: „Du mein Herr und Gott!“
Tief und tiefer werde dieser Glaube mein,
fester laß die Hoffnung, treu die Liebe sein.

Denkmal, das uns mahnet an des Herren Tod!
Du gibst uns das Leben, o lebendig Brot.
Werde gnädig Nahrung meinem Geiste du,
daß er deine Wonnen koste immerzu.

Gleich dem Pelikane starbst du, Jesu mein;
wasch in deinem Blute mich von Sünden rein.
Schon ein kleiner Tropfen sühnet alle Schuld,
bringt der ganzen Erde Gottes Heil und Huld.
(Adoro te devote, Thomas von Aquin)

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