Sonntag, 13. September 2009

14. September – Kreuzerhöhung


Des Königs Fahne schwebt empor, im Glanze geht das Kreuz hervor,
daran der Herr des Lebens starb, als er das Leben uns erwarb.

Es öffnet durch den Lanzenstich die Seite des Erlösers sich, und uns zu
waschen rann ein Quell von Blut und Wasser klar und hell.

Da ward erfüllet der Gesang, der einst von Davids Lippen klang:
Vom Holz herab als seinem Thron regiert Gott alle Nation.

O schöner Baum, es glänzt an dir des Purpurs königliche Zier;
von allen auswählter Stamm, du trägst das reine Gotteslamm.

An dir als einer Waage schwebt der Preis, der unsere Schuld aufhebt:
des Herren Leib, das Lösegeld für die vom Tod erkaufte Welt.

Dein Kreuz o Christe grüßen wir; all unsre Hoffnung steht zu dir.
Gib den Gerechten neue Huld, den Sündern Nachlaß ihrer Schuld.

Der heiligsten Dreieinigkeit sei Lob und Preis in Ewigkeit, die durch
des heil'gen Kreuzes Kraft uns Tugend und Belohnung schafft.
(Hymnus Vexilla Regis des Venantius Fortunatus in der Übertragung des GL Nr. 820)

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