Freitag, 21. August 2009

Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz

Unverhofft habe ich eine Möglichkeit zum Gebet vor dem Allerheiligsten gefunden, nahezu wann immer ich Zeit habe, am liebsten abends oder spätabends nach der heiligen Messe. Nur im selben Hause mit dem Allerheiligsten wohnen, wäre noch besser – das kann ich mir ja noch als Steigerungsform aufheben ;)

Ich muß jedenfalls an Edith Stein denken, die, als sie bei den Dominikanerinnen von Speyer unterrichtet hatte, Abende bzw. Nächte in der Klosterkirche zu verbringen pflegte.

Die ausgedehnte stille Betrachtung vor dem Tabernakel ist nach der hl. Messe besonders kostbar, oder wie es die unvergessene Mother Mary Francis ausgedrückt hat: Christus, der soeben in unsere Herzen gekommen ist, blickt zurück.

Besonders innig empfinde ich das Beten der Komplet statt auf der Bettkante nach langer Zeit einmal wieder in der Kirche:

Sei unser Heil o Herr, wenn wir wachen und unser Schutz, wenn wir schlafen. Damit wir wachen in Christus und ruhen in seinem Frieden.

Kommentare:

Tom hat gesagt…

Die Zeit vor dem Allerheiligsten ist ohne Zweifel eine sehr kostbare und fruchtbare Zeit. Die Schwestern von St. Magdalena in Speyer pflegen das Andenken an die Hl. Edith Stein und die Tradition der Eucharistischen Anbetung auch heute noch. Sie organisieren zum Beispiel Anbetungsnächte für Jugendliche und Gebetsschulen. Die wunderbaren Worte von Mother Mary Francis kannte ich bisher noch nicht. Danke!

Gruß Tom

Braut des Lammes hat gesagt…

>Sie organisieren zum Beispiel Anbetungsnächte für Jugendliche >und Gebetsschulen
Ah, wunderbar – ich wünschte, die hätten wir auch!

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