Advent, wie er (leider) auch ist:In der ersten Vesper lief der derzeit nervigste unter den Kirchenstörern und eigenartigen Gestalten vom Dienst (vergleiche auch hier) beflügelt vom (Wein)geist der umliegenden Weihnachtsmärkte zu neuer Hochform auf, was dazu führte, daß er irgendwann zum Magnificat still von zwei grün gekleideten Menschen hinausgeleitet wurde. Lange Jahre ist er uns treu gewesen – in Zukunft muß er jedenfalls draußen bleiben. Jauchzet, frohlocket!
Auf die Ansage, daß die Kirche, vor die Unterkirche und deren Beichtkapellen während der sakramentalen Aussetzung und zu gut frequentierten Beichtzeiten nicht besichtigt werden können, erhält man auch in Chorgewandung immer öfter ein „Warum?“ zur Antwort. Ich bin geneigt, solches nächstens mit „Weil ich es sage!“ zu beantworten.
Gestern abend: während der vorbereitenden Gebete auf die heilige Kommunion – einem der heiligsten und stillsten Momente – gackert direkt hinter mir jemand laut los. Ich frage mich, warum manche Leute ausgerechnet die erste Bank einer Kirche als den geeigneten Ort empfinden, um zu dokumentieren, daß sie überhaupt keinen Anstand haben. Die Geschichte eines Priesters, in der sich zwei Frauen beim Kommuniongang gegenseitig die Handtaschen übergezogen haben, erspare ich euch jetzt mal.










